Über mich

Mein Name ist Isabella Zamponi, ich bin geboren im April 1974 und bin Mutter von zwei Söhnen und einem Sternenkind (Abgang in der 8.SSW).

Ich habe viele Ausbildungen gemacht, da ich an so vielen Dingen interessiert bin, ich lasse mich gerne von Dingen begeistern und möchte sie dann für mich erfahren, um sie dann für andere erfahrbar zu machen.

Eine ganz entscheidende Änderung hat mein Leben mit dem frühen Tod meines Vaters (Darmkrebs) genommen, seither beschäftige ich mich mit alternativen Heilungsmethoden, psychosomatischer Medizin, Ernährung, Nährstoffergänzung, Energethik. Mit der Geburt meiner Kinder ist der Bereich der alternativen Pädagogik (Montessori, Pikler, Jesper Juul) dazugekommen.

Ich erlebte meine Schwangerschaften und Geburten wie Hochschaubahnfahrten und das Muttersein ist der härteste Job der Welt und gleichzeitig der Beste, weil er mich in allen Bereichen wachsen lässt.
Nach meiner ersten (ungeplanten) Schwangerschaft und dem frühen Abgang wurde mir erst klar, dass ich Mutter sein will. Vorher war mir das nicht so klar – ich war gerade vier Wochen bei Rüdiger Dahlke auf Reinkarnationstherapie und dabei mich beruflich zu orientieren und einem „fast Burn-Out“ entgegenzuwirken- und nicht wirklich mit dem Thema Mutterschaft beschäftigt.

Und so bin ich diesem ungeborenen Kind heute unendlich dankbar, dass es mir diese Erkenntnis ermöglichte. Ich hatte ein Jahr gebraucht, bis ich mit dem Schmerz umgehen konnte und es war nicht so einfach für mich, mir die nächste Schwangerschaft zuzutrauen. Ich kann mich daher sehr gut in meine Klientinnen hinein fühlen, die ähnliches erlebt haben bzw. erfolglose IVF oder Inseminationsversuche hinter sich haben und sorgenvoll auf die nächste Schwangerschaft blicken.

In der „Hochschaubahn“ Mutterschaft stehen nach meiner Erfahrung zuerst die körperlichen Herausforderungen im Vordergrund (viele Nächte, in denen ich vom Durschlafen nur träumen konnte :)) und jetzt die „geistigen“ Herausforderungen. Ich durfte erst kürzlich lernen, wie kraftvoll Kommunikation sein kann, als mein 8-jähriger Sohn zu mir sagte: „Mama, deine Worte verletzen mich!“ und er hatte recht und ich durfte daran lernen und wachsen.

Ich bin beruflich viele Wege gegangen, bis ich gewusst habe, was ich wirklich-wirklich will und wofür ich brenne.

Ich liebe es mit Menschen zu arbeiten und ganz besonders mit Frauen auf ihrem Weg zur Mutterschaft, da ich glaube, dass im Anfang alles liegt. Der Zauber des Augenblickes beim Kennenlernen des Partners, der Zauber des positiven Schwangerschaftstest und der Zauber des ersten Blicks des Babys in die Augen der Mutter. Am besten bringt es das Zitat von Hermann Hesse zu Geltung: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“.

Es ist mir so eine Freude eine Frau in ihrem Wunsch zu einem Baby zu begleiten. Wenn ich dann die Frauen auch weiter zur Geburt begleite, dann hat sich mein ganz spezieller Traum erfüllt.

Durch meine Ausbildungen zur biomedizinischen Analytikerin und meiner mehrjährigen Tätigkeit im Labor eines psychiatrischen Krankenhauses habe ich ein fundiertes medizinisches Verständnis nicht nur für Laborwerte, sondern auch für die Abläufe der künstlichen Befruchtungen sowie die Vorgänge während der Geburt. Sehr hilfreich für dieses Verständnis war auch das von mir auf der Geburtenstation des AKH Linz absolvierte Praktikum.

Als Juristin weiß ich um die immer extremer werdenden Bedingungen der Haftung für Ärzte und Hebammen und trotzdem ist es mir ein riesiges Anliegen in meinen Kursen den Spagat zwischen sicherer und selbstbestimmter, natürlicher Geburt zu schaffen aber auch ein Bewusstsein für die Herausforderungen des Klinikpersonals zu schaffen.

Durch meine weiteren Ausbildungen (HypnoseCoach, HypnoFertility Practitioner, hypnosystemischer Coach, Lebens- und Sozialberatung) bin ich immer wieder auf die Arbeit mit inneren Bildern gestossen und habe diese Methode für mich und meine Themen (30 Jahre Migräne, prämenstruelles Syndrom, Geburt) als so großartig empfunden, dass ich sie nun von Herzen an meine Klienten weitergebe.

Das Erlernen der Technik des TIR (Trauma Incident Reduction) zur Geburtsverarbeitung bei belasteten Geburten hat mir dann noch gezeigt, wie groß die Fähigkeit des Gehirnes ist, belastende Ereignisse wieder richtig einzuordnen und diese als nicht mehr belastend zu empfinden und daher wende ich diese Technik mit großer Begeisterung bei Frauen an, deren Geburt anders verlaufen ist, als gewünscht.

Da ich selbst lange gestillt habe, war es schnell klar, dass ich auch Stillberatung anbieten möchte und so unterstützte ich meine Klientinnen jetzt auch in diesem Bereich.

Und so habe ich meinen Herzensberuf, der auch meine Berufung ist, gefunden und übe ihn mit großer Freude und Hingabe aus und versuche dabei auch noch eine entspannte Mama zu sein, was mir allerdings nicht immer gelingt :).

Herzlich, Isabella Zamponi.